Jugend | Himmelfahrt / Vatertag 2018

Jugendkapelle sorgte für Stimmung am Vatertag

Gleich mit zwei Auftritten sorgte die Jugendkapelle des Musikvereins für Stimmung am sogenannten Vatertag. Wie bereits im Jahr zuvor lagen für diesen Tag zwei Einladungen vor, denen man gerne nachkommen wollte. Los ging es am Mittag bei „Wein und Musik“, einer Veranstaltung der Stadtkapelle Wiesloch auf dem Gelände des Winzerkellers. Mit 32 Musikerinnen und Musiker brach man kurz vor Mittag nach Wiesloch auf. Aufgrund der unbeständigen Witterung hatten die Verantwortlichen dort die Bewirtung in die große Abfüllhalle der Genossenschaft verlegt. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Im unmittelbaren Kontakt mit den Besuchern gelang es sofort zu begeistern, so dass am Ende der Auftritt länger geriet als geplant.

Deutlich kühler als am Mittag wurden die Temperaturen am Nachmittag, als die Jugendkapelle im Festzelt der DLRG auf dem Gelände der Grundschule in Mauer aufspielte. Umso mehr galt es, den Besuchern mit schwungvoller Musik einzuheizen. Dass dies gelungen war, konnte man am Applaus ablesen, der dazu führte, dass man am Ende gerne zu einer Zugabe bereit war. Wieder einmal wurde deutlich, dass die Möglichkeit, Stücke mit Gesang vorzutragen, beim Publikum sehr gut ankommt. Die Sängerin der Jugendkapelle – Juliette Christopher – zeigte hierbei wieder ihr ganzes Können. Getragen wurde sie von den über dreißig Instrumentalisten, die – gestärkt durch eine dreitätige Aufnahmetätigkeit in der Woche zuvor – mehr denn je als musikalische Einheit auftraten. Durch die zurückliegenden Erfahrungen hat sich inzwischen in der Jugendkapelle eine Routine entwickelt, die das Musizieren immer mehr seiner Anstrengungen beraubt und die Möglichkeit eröffnet, musikalische Feinheiten und Spielfreude zu zeigen. Ein gemeinsames Essen, zu dem alle jungen Musikerinnen und Musiker von der DLRG eingeladen wurden, rundete den Tag gelungen ab.

Ein herzliches Dankeschön möchte der Musikverein an dieser Stelle auch allen Eltern sagen, die sich als Fahrer und Helfer für die beiden Auftritte zur Verfügung gestellt haben. Unserem Eindruck nach, war es für diese nicht nur eine Pflicht, sondern vielmehr ein Genuss, die eigenen Kinder mit so viel Freude und Können beim Musizieren zu beobachten.

Markus Rösch